Sichere Gehwegverbindung zwischen Sümmern und Griesenbrauck bleibt auf unserer Agenda

Der Prüfauftrag der Fraktion DieISERLOHNER für eine sichere Gehwegverbindung zwischen Sümmern und Griesenbrauck hat im Verkehrsausschuss keine Mehrheit gefunden. Ausschlaggebend waren insbesondere die von der Verwaltung dargestellten Kosten und die derzeit angespannte Haushaltslage der Stadt Iserlohn. Für DieISERLOHNER ist das Thema damit jedoch nicht erledigt.

Der Wunsch nach einer sicheren Verbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen Sümmern und Griesenbrauck besteht bereits seit vielen Jahren. Auch politisch hat sich der Verkehrsausschuss in der Vergangenheit mehrfach mit dem fehlenden Lückenschluss beschäftigt.

Bereits 2019 hatte die Stadtverwaltung verschiedene Varianten untersucht. Damals kam sie zu dem Ergebnis, dass sowohl für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg als auch für eine kleinere Gehweglösung private Grundstücksflächen benötigt würden. Gespräche über einen entsprechenden Grunderwerb führten jedoch zu keinem Ergebnis. 

Neuer Ansatz sollte geprüft werden

Genau hier setzte der aktuelle Prüfauftrag der Fraktion DieISERLOHNER an. Die Verwaltung sollte untersuchen, ob inzwischen eine alternative Lösung möglichst vollständig auf städtischen Flächen realisiert werden könnte.

Dabei sollte insbesondere der vorhandene Entwässerungsbereich entlang der Straße betrachtet werden. Denkbar wären beispielsweise eine Verrohrung, eine Überbauung oder andere technisch geeignete Lösungen. Gleichzeitig sollte ausdrücklich geprüft werden, welche Förderprogramme für eine solche Maßnahme infrage kommen.

Für die Fraktion ging es dabei zunächst nicht um einen Beschluss zum Bau des Gehweges, sondern darum, eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu erhalten: Ist eine Lösung ohne privaten Grunderwerb technisch möglich, was würde sie kosten und welche Fördermittel könnten dafür genutzt werden?

Haushaltslage gab letztlich den Ausschlag

In der Beratung wurde deutlich, dass die Notwendigkeit einer sicheren Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen grundsätzlich gesehen wird. Angesichts der derzeitigen Haushaltslage und der von der Verwaltung dargestellten finanziellen Auswirkungen fand jedoch bereits der Prüfauftrag keine Mehrheit.

„Als Sümmeraner kenne ich die Situation vor Ort. Der Wunsch nach einem sicheren Gehweg ist berechtigt und besteht seit Jahren. Die heutige Ablehnung ist für uns kein Schlussstrich“, erklärt Jürgen Schulte, sachkundiger Bürger der Fraktion DieISERLOHNER.

Wir werden das Thema wieder aufgreifen

Für die Fraktion ist die Entscheidung deshalb kein endgültiges Aus für eine Gehwegverbindung. Die derzeit schwierige finanzielle Situation der Stadt ist ein gewichtiger Faktor – sie beseitigt jedoch nicht das grundsätzliche Problem vor Ort.

DieISERLOHNER werden das Thema daher auf Wiedervorlage legen und zu gegebener Zeit erneut in die politische Beratung einbringen.

Unser Ziel bleibt eine sichere und möglichst realisierbare Fußwegeverbindung zwischen Sümmern und Griesenbrauck.

Wir bleiben dran. Aus Liebe zu unserer Stadt!