„Abrakadabra“ geht weiter – Kultur braucht Entscheidungen

Der Kulturausschuss der Stadt Iserlohn hat unseren Antrag zur Fortführung der Veranstaltungsreihe „Abrakadabra – Drei Mal schwarzer Kater“ mehrheitlich beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Planung der nächsten Veranstaltungen im Museumsdorf Barendorf und für die Fortsetzung eines erfolgreichen kulturellen Angebots in unserer Stadt.

In der Sitzung am 13. Januar 2026 (TOP Ö5) wurde deutlich, wie groß die Bedeutung der Reihe inzwischen ist: steigende Besucherzahlen, starke Resonanz und eine spürbare Belebung des Iserlohner Nachtlebens. Genau deshalb war es uns wichtig, frühzeitig Planungssicherheit für die Veranstalter zu schaffen.

Da auch wir um die mehr als schwierige Haushaltssituation wissen, ging es in unserem Antrag nicht um eine pauschale Förderung, sondern um einen Verlustausgleich bis zur ursprünglichen Förderhöhe von 7.000 €, um die Veranstaltungsreihe weiter zu etablieren.

Während die Mehrheit im Ausschuss Verantwortung übernommen hat, enthielten sich SPD und Die Linke. Beide Fraktionen meldeten weiteren Beratungsbedarf an und hatten zuvor sogar eine Vertagung vorgeschlagen – obwohl Konzept, Kostenrahmen und Entwicklung der Veranstaltungsreihe bereits in der letzten Ausschusssitzung ausführlich vorgestellt worden waren.

Gerade in finanziell schwierigen Zeiten braucht Kultur jedoch keine Verzögerung, sondern verlässliche Entscheidungen. Die erfolgreiche Entwicklung von „Abrakadabra“ zeigt, dass gute Ideen und engagierte Veranstalter Unterstützung verdienen.

Gut, dass sich der Kulturausschuss mehrheitlich für Kultur, Verlässlichkeit und das Barendorf entschieden hat. Die Veranstalter können nun in die konkrete Planung einsteigen – und Iserlohn darf sich auf die nächste Runde „Abrakadabra“ freuen.